Mittwoch, 30. Oktober 2013

Die Schneeflocken-Methode


Die Schneeflocken-Methode wurde von Randy Ingermanson entwickelt. Den Original Artikel: How to write a Novel: The snowflake Methode habe ich Euch selbstverständlich verlinkt.
Eine ausführliche Übersetzungen findet ihr auf schriftsteller-werden.de und eine schöne Zusammefassung auf autorwerden.net.

Die Schneeflocke-Methode beschreibt in 10 Schritten wie man einen Roman schreiben kann. Und so im großen und ganzen klingen diese Schritte ganz gut umsetzbar.
Man fängt ganz klein an und arbeitet sich Schritt für Schritt weiter. Man wechselt zwischen Handlungsstrang und Charakteren hin und her, bis hin zu einem ersten richtigen Entwurf.

Im ersten Schritt schreibt man einen aussagekräftigen Satz und im zweiten Schritt erweitert man diese um einige weitere Sätze. Im dritten Schritt beginnt man die Charaktere zu entwickeln. Und im vierten Schritt kehrt man zurück zu den Sätze aus Schritt zwei und beginnt daraus Absätze zu formen. Der fünfte Schritt kehrt zurück zu den Charaktere. Aus Sicht der Hauptcharaktere wird nun die Geschichte ausgeschrieben. Im sechsten Schritt kehrt man öfter wieder zurück zu den ersten fünf Schritten. Denn es geht nun darum aus der wahrscheinlich einseitigen Plotübersicht eine vierseitige zu machen. Dabei sollten zb. Logikfehler elemiert werden. Im siebten Schritt erweitert man nun die Charaktere noch weiter. Dieser Schritt stellt eine Erweiterung zu Schritt drei dar. In Schritt acht bastelt man so einen Übersicht aller Szenen die man in seinem Roman braucht. In Schritt neun würde man nun eine erzählende Beschreibung der Geschichte schreiben und Schritt 10 ist der Moment, in dem man sich hinsetzt und anfängt den ersten Entwurf des Romans zu schreiben.

Für ausführliche Informationen zu der Schneeflocken-Methode nutz auf jeden Fall die oben genannten drei Links. Ich habe wirklich nur einen ganzen kleinen Umriss wieder gegeben.

Ich glaube diese Methode ist wirklich sehr gut geeignet. Auch für mich. Ich arbeite gerne struktuiert und kann es mir daher sehr gut vorstellen mich daran entlang zu hangeln. Jedoch was nicht fehlen darf, wenn man damit anfängt, ist die wirklich Idee. Um es mit ähnlich Worten zu sagen wie Randy Ingermanso: Die Komposition der Geschichte muss bereits existieren. Der Kreative Anteil muss bereits da sein.
Aber dann ist es ganz sicherlich eine gute Methode.

Was meint Ihr?
Mich würde Eure Meinung sehr interessieren.

Bis dahin, wünsche ich eine gute Nacht und eine erfolgreiche restliche Woche.

Eure Emily


Kommentare:

  1. Hallo Emily,

    ich finde, das klingt für den Anfang nicht schlecht. Doch ich denke, jeder der schreibt, findet irgendwann dann seine eigene Methode. Denn was viele nicht wissen: Schreiben ist Arbeit ;)
    Ich selbst konstruiere bevor ich eine Zeile schreibe immer die Profile meiner Hauprcharaktere. Ich mache sozusagen ein Profil wie im Poesiealbum :D
    Lieblings-Essen
    Lieblings-Farbe etc.
    und zeichne meist eine grobe Skizze meiner Figur
    Dies mache ich mit allen Charakteren, die den ganzen Verlauf der Abhandlung mitwirken.
    Wenn andere Charaktere hinzukommen, irgendwann durch eine Idee, erstelle ich wieder einen Charakterbogen.... klimgt so ähnlich wie das, was du beschreibst, finde ich.

    Viele liebe Grüße
    Kerry

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    1. Hallo Kerry,
      ja das klingt ziemlich ähnlich finde ich.
      Als ich das gelesen hatte, dachte ich aber, was mache ich denn wenn mir plötzlich jemand neues in den Sinn kommt? Aber eigentlich doch klar, einfach ein neues Charakterblatt erstellen. Ist doch logisch.

      Aber momentan muss ich noch an meiner Idee pfeilen.

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  2. Ich arbeite schon seit fünf Jahren (mit Unterbrechung die letzten 2 Jahre) an meinem Roman und habe die ersten fünf Monate nur an den Charakterbögen gefeilt ;)

    Habe eine Art "Geschichtsgerüst" aufgemalt... wie der Verlauf sein sollte, was grob das Thema ist... und schreibe immer nur ganz kurze Kapitel, die eventuell später nochmal zu größeren zusammengefügt werden...
    Daher kann man meine Methode getrost die Schnipsel-Methode nennen :)

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